Gestern hatten wir wieder Jutee, und ich bin froh, dass der Kreis durch den Life is more Einsatz deutlich gewachsen ist. Für mich ist das die Bestätigung dafür, dass solch ein Einsatz wirklich sinnvoll ist – wenn er kein alleinstehndes Event bleibt, sondern in ein Gesamtkonzept eingebunden ist.
Britta hat dazu einen kurzen Artikel geschrieben:
„Life-is-more“- zu diesem Stichwort fällt uns sofort dieser auffällig bunte, umgebaute Reisebus ein, der für ein paar Tage an einem Ort in Deutschland steht und dann in die nächste Stadt gestellt wird. Meist wird damit ein interessanter, spannender Einsatz verbunden, denn in dieser Woche verbringt ein Team, bestehend aus engagierten Christen viel Zeit am Bus, um mit einigen Teens aus der Stadt ins Gespräch über Jesus zu kommen. Und so ein Life-is-more Einsatz fördert nicht zuletzt die Gemeinschaft und Motivation im Mitarbeiterteam.
Bevor der Bus kommt, muss eine Menge organisatorischer Kram geregelt werden, sodass der Aktionswoche nichts mehr im Wege steht. Viel Kraft wird in den nun Einsatz gesteckt und, wenn er schließlich vorbei ist, heißt es vielfach: „Puh-geschafft! Jetzt erst mal ne Runde Verschnaufen…!“ – Halt! Falsch gedacht, denn jetzt geht die eigentliche „Arbeit“ los!
Während der Bus vor Ort ist, wird eine Vielzahl an wichtigen Kontakten geknüpft, die es nun zu vertiefen gilt. Es gibt sehr unterschiedliche aber vielfältige Möglichkeiten, dies zu tun.
Im Folgenden werden exemplarisch ein paar Anregungen zur Nacharbeit aufgezählt und kommentiert, die aus „unserem“ LIM-Einsatz in Gnarrenburg (3.-9.10.09) entsprungen sind.
1) Einladung zum Teenkreis – Ladet die Jugendlichen zu eurem Jugendtreff oder Teenkreis ein. Wir haben eine „LIM-Nachfeier“ veranstaltet, bei der wir Fotos und Video-Clips von der Woche gezeigt haben. Dabei wurde der Rahmen recht offen gehalten. Wie der Kontakt weiter aufrecht gehalten wird, verrät der nächste Punkt.
2) Nutzt die Medienwelt der Teens – Einige Mitarbeiter haben zu den Teens Kontakt übers Internet (Schüler-VZ, Mein-VZ, ICQ…). So herrscht reger Austausch. Diese Nische eignet sich besonders, denn die meisten Jugendlichen kommunizieren täglich übers Internet.
3) Sucht die Teens weiterhin auf – In Gnarrenburg gibt es einen Jugendtreff, den viele Teens besuchen. Zwei LIM-Mitarbeiter arbeiten in diesem Treffpunkt einen Nachmittag in der Woche mit (auch schon vor dem Einsatz) und pflegen auf diese Weise den Kontakt.
Das sind die wesentlichen Möglichkeiten, die bisher bei uns genutzt wurden. Sicherlich gibt es noch mehr: Seid kreativ – nutzt die euch zur Verfügung stehenden Mittel und Wege, um die Menschen in eurem Umfeld auch nach Life-is-more in Seine Nähe zu „ziehen“!